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Lernen mit Toni Trennhörnchen

Die Materialien mit Toni Trennhörnchen für die Grundschule verdeutlichen kindgerecht, wie wir Abfälle vermeiden können und welcher Abfall in welche Tonne gehört. Die Materialien sind selbstverständlich genau auf das Münchner Abfallkonzept abgestimmt. Sie eignen sich zur Einführung des Themas „Müll“ im HSU Unterricht sowie zur Einführung der richtigen Mülltrennung an der Schule.

Arbeitsmaterial

Einführungsfilm

Der Film von Toni Trennhörnchen eignet sich, um in das Thema „Müll in München“ einzusteigen. Passende Arbeitsblätter vertiefen die Inhalte und können in Kleingruppen bearbeitet werden.

So funktioniert's:

Schauen Sie mit Ihren Schüler_innen den Einführungsfilm an.

Bei 00:32 Sekunden fragt Toni Trennhörnchen die Kinder nach Ideen zur Abfallvermeidung. Hier pausieren Sie das Video und bearbeiten das Arbeitsblatt Abfallvermeidung.

Danach lassen Sie das Video weiterlaufen. Am Ende des Videos werden die Schüler_innen gefragt, ob sie wissen, wie man richtig trennt - hier kommt das Arbeitsblatt Abfalltrennung zum Einsatz.

Wenn Sie das Video nicht die ganze Zeit abspielen möchten, können Sie auch nur den jeweiligen Teil abspielen:

Einführungsvideo Teil 1: Abfallvermeidung

Einführungsvideo Teil 2: Abfalltrennung

Der Methodenkoffer finden Sie weitere kreative und handlungsorientierte Ideen für den Unterricht.

Mülltrennung – so klappt es auch in der Schule

Tipps und Materialien, damit die Mülltrennung auch in der Schule klappt gibt es hier:
Abfallvermeidung und -trennung an Schulen.

Abfalltrennung

Arbeitsblatt Abfalltrennung

Lösung zum Arbeitsblatt

Abfallexikon

Hinweis zur Mülltrennung an der Schule: Da aktuell nicht an allen Schulen die Möglichkeit besteht den anfallenden Müll genauso zu trennen wie zuhause, bitten wir Sie mit den Kindern auch die Situation an der Schule zu besprechen.

 

Methodenkoffer

Was hat Abfall mit mir zu tun? – Atmosphäre schaffen

Thema: Abfallaufkommen

Zielgruppe: 1.-4. Jahrgangsstufe

Ziele: Die Schüler_innen stimmen sich mit allen Sinnen auf das Thema Abfall ein. Ihnen wird das Abfallaufkommen bewusst.

Zeitrahmen: 20 Minuten

Material:

  • Tuch/Plane, verschiedenste
  • gesäuberte Abfälle aus dem täglichen (Schul-)Leben

Vorbereitung: Tuch mit den Gegenständen vorbereiten.

Beschreibung: In der Mitte des Sitzkreises sind auf einem Tuch viele verschiedene alltägliche Abfälle drapiert, ggf. sind diese sogar in der Klasse angefallen. Die Schüler_innen betrachten die Gegenstände. Sie überlegen sich, woraus die Gegenstände bestehen, wofür sie diese gebraucht haben und was mit den Abfällen passieren könnte, nachdem sie weggeworfen werden. Was denken sie, wenn sie die Abfälle sehen? Haben die Abfälle etwas mit ihnen und ihrem Leben zu tun? Was bedeuten die Abfälle für die Umwelt, hinsichtlich Ressourcenschutz und Umweltverschmutzung?

Die Methoden wurden von Ökoprojekt Mobilspiel e.V. in einem gemeinsamen Projekt mit dem  Referat für Bildung und Sport und der sustainable AG für den Handlungsleitfaden für Münchner Schulen rund um die Abfallvermeidung und Abfalltrennung entwickelt und zusammengestellt.

Eins gemerkt – Upcycling-Blöcke herstellen

Thema: Abfallvermeidung

Zielgruppe: 2. – 4. Jahrgangsstufe

Ziele: Die Schüler_innen wissen den Unterschied zwischen Recycling und Upcycling. Sie kennen eine Handlungsalternative, um Papier zu  sparen und Ressourcen zu schonen. Sie erkennen wichtige Umweltsiegel und entsprechend zertifizierte Produkte.

Zeitrahmen: 20 Minuten

Material:

  • Einseitig bedrucktes Papier, alte Kalenderblätter o.ä.
  • Schere
  • Locher
  • Faden
  • ggf. Bildkarten mitUmweltsiegeln FSC + Blauer Engel

Vorbereitung: Papier, Kalenderblätter etc. auf DIN A5 oder DIN A6 zuschneiden

Beschreibung: Nachdem die Schüler_innen den Weg des Papiers aus dem (Regen-) Wald bis zu uns verstanden haben (Infomaterial von Ökoprojekt MobilSpiel e.V.), lernen sie wichtige Umweltsiegel kennen, wie z.B. den Blauen Engel oder das FSC-Siegel. Diese stehen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen (FSC-Siegel), bzw. garantieren, dass Produkte aus Altpapier hergestellt wurden (Blauer Engel). Anschließend suchen sie verschiedene zertifizierte Produkte in ihrer Umgebung oder in ihrem Klassenzimmer (Schulhefte, Taschentücher o.ä.). In jedem Haushalt – und in der Schule – finden sich unzählige Blätter, die nur einseitig bedruckt oder beschrieben sind. Benutzt man auch die zweite Seite, kann man eine große Menge Papier sparen und somit einen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten.

Dafür schneiden die Schüler_innen das einseitig bedruckte bzw. beschriebene Papier in das gewünschte Format und verwandeln es zu „neuen“ Notizblöcken, indem sie eine Seite lochen und die einzelnen Blätter samt Vorder- und Rückseite mit einer Schnur verbinden. Als Vorderseite eignen sich z.B. alte Kalenderblätter mit schönen Motiven. Auf der ersten Seite können die Kinder notieren, wie sie mit diesem Block Ressourcen schützen. So erinnern sie sich jedes Mal daran, wenn sie etwas in ihren Block schreiben oder malen.

 

Die Methoden wurden von Ökoprojekt Mobilspiel e.V. in einem gemeinsamen Projekt mit dem  Referat für Bildung und Sport und der sustainable AG für den Handlungsleitfaden für Münchner Schulen rund um die Abfallvermeidung und Abfalltrennung entwickelt und zusammengestellt.

Das Abfallaufkommen in unserer Schule – Eine Bestandsaufnahme

Thema: Abfallaufkommen, Abfallvermeidung, Abfalltrennung

Zielgruppe: 2.-4. Jahrgangsstufe

Ziele: Die Schüler_innen kennen das Abfallaufkommen an ihrer Schule. Sie wissen, dass auch sie selbst zur Abfallvermeidung beitragen können und regen ihre Mitschüler_innen dazu an.

Zeitrahmen: variabel, 45-90 Minuten

Material: keines

Vorbereitung: keine

Beschreibung: Die Schüler_innen diskutieren das Abfallaufkommen im Schulhaus und -umfeld: wo fällt besonders viel Abfall an und welcher Abfallart ist er zuzuordnen? Auf Grundlage dieser Überlegung erstellen sie einen Erhebungsbogen, mit dem sie sich auf eine Tour durch das Schulhaus begeben. Dabei füllen sie den Bogen aus und besprechen anschließend im Klassenzimmer ihre Ergebnisse. Wie können sie das Abfallaufkommen reduzieren? Die Bestandsaufnahme eignet sich, um in das Thema einzusteigen und die Schüler_innen zu sensibilisieren. Ihre Ergebnisse können sie auf Plakaten festhalten, die sie im Schulhaus aufhängen – idealerweise mit konkreten Lösungsvorschlägen.

Mögliche Bereiche

  • Pausenverkauf (die dort arbeitendenPersonen befragen)
  • Sekretariat (die dort arbeitendenPersonen befragen)
  •  Lehrer_innenzimmer (Lehrkräfte befragen)
  •  Pausenhof
  • Klassenzimmer
  • Flur / Eingangsbereich
  •  Toiletten
  •  Sporthalle
  • Werkraum

Die Methoden wurden von Ökoprojekt Mobilspiel e.V. in einem gemeinsamen Projekt mit dem  Referat für Bildung und Sport und der sustainable AG für den Handlungsleitfaden für Münchner Schulen rund um die Abfallvermeidung und Abfalltrennung entwickelt und zusammengestellt.

Fürs Klassenzimmer

Motivtionsposter Trennen "Müll trennen ist cool"

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Motivationsposter Müllvermeidung "Müll Vermeiden ist mega leicht"

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Aufkleber Mülleimer

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Arbeitsblatt "Wege des Abfalls" (DIN A2)

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