Bioabfall ist großartig: AWM-Kampagne zur Steigerung der Bioabfallmenge

Wir werfen immer noch zu viele wertvolle organische Ressourcen in die Restmülltonne, obwohl daraus, in der braunen Tonne gesammelt, Ökostrom, hochwertiger Kompost und Blumenerde erzeugt werden. Auch aus einer kleinen Menge Bioabfall wie Apfelbutzen, Bananenschalen oder Teebeutel, kann etwas Großartiges entstehen.

Helfen Sie mit, den natürlich Kreislauf zu schließen - gut für die Umwelt und stabile Abfallgebühren.

Bio-Recycling-Kreislauf

SeitenanfangSeitenanfangAufkleber "Kein Plastik in die Biotonne!"

SeitenanfangSeitenanfangIhr kostenfreier Bio-Eimer für die Küche wartet auf Sie

Um Ihnen die Sammlung des wertvollen Bioabfalls noch einfacher zu machen, schenken wir Ihnen einen kleinen Bio-Eimer* (Inhalt ca. 7 Liter) für die Küche. Hier gibt es verschiedene Ausgabestellen:

SeitenanfangSeitenanfangBioabfallmobil

AWM-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilen im Stadtgebiet kostenfrei kleine Bio-Eimer* für die Küche und Informationsmaterial zur Bioabfallsammlung. Bis Frühjahr 2019 pausiert unser "Bioabfallmobil", wir informieren an dieser Stelle rechtzeitig über die neuen Standplätze und Termine.

Hinweis: Es kann aufgrund von Witterungsbedingungen oder betriebsbedingt kurzfristig zu Änderungen oder Ausfällen kommen.

*ein Bio-Eimer pro Haushalt

SeitenanfangSeitenanfangWeitere Informationen

Wie soll daraus noch Kompost und Blumenerde entstehen?

Plastiktüten (auch sogenannte "kompostierbare Biobeutel") gehören nicht in die Biotonne! "Kompostierbare Biobeutel" aus "Bio-"Kunststoffen brauchen viel zu lange zum Verroten in unseren Anlagen. Bitte benutzen sie zum Sammeln im Bio-Eimer ein wenig Zeitungspapier, Küchenkrepp oder unbeschichtete Papierbeutel. Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung.

Das Beste ist natürlich, die Abfallmenge so gering wie möglich zu halten: Durchschnittlich landen pro Kopf und Jahr 82 kg Lebensmittel im Müll!
Der AWM unterstützt den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln - bitte werfen Sie nur nicht vermeidbare Speise- und Küchenreste in die braune Tonne. Auf unserer Seite gegen Lebensmittelverschwendung finden Sie weitere Informationen sowie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Ziel: Mehr Qualität im Münchner Bioabfall durch "Qualitätskontrolleure"

Es sollen in München nicht nicht nur mehr Bioabfälle über die braune Tonne gesammelt werden, sondern es sollten auch weniger Fremdstoffe wie Plastiktüten, Restmüll oder Verkaufsverpackungen u. ä. darin sein. Wer will in seinem Kompost oder Blumenerde Plastikpartikel vorfinden?

Deshalb setzt der AWM auch "Qualitätskontrolleure" ein, die stichprobenartig Biotonnen im Münchner Stadtgebiet prüfen. Die "Qualitätskontrolleure" öffnen den Deckel der Biotonne und prüfen deren Inhalt. Werden Fremdstoffe gefunden, wird dies mit einer Fotoaufnahme dokumentiert.

Wie im Fußball: "Gelbe und rote Karten"

Bei leichter Fehlbefüllung bringen die Qualitätskontrolleure eine "gelbe Karte", bei starker Verschmutzung eine "rote Karte" an.

Eine „gelbe Karte“ wird an der Biotonne angebracht, wenn eine leichte Verschmutzung vorliegt: Der AWM bittet mit der gelben Karte um Aufmerksamkeit und ein besseres Sortieren. Wenn möglich, informieren die AWM-Mitarbeiter auch direkt vor Ort im Gespräch oder via Infoflyer, wie besser sortiert werden kann bzw. was in die Biotonne darf und was nicht.

Eine „rote Karte“ wird vergeben, wenn eine starke Verschmutzung vorliegt: Dann wird der Bioabfall gebührenpflichtig als Restmüll abgeholt. Dies wird im Gebührenbescheid dann mit verrechnet.
 

SeitenanfangSeitenanfangWußten Sie eigentlich...

  • Aktuell sammelt der AWM aus den Münchner Haushalten jedes Jahr rund 44.000 Ton­nen Bioabfälle ein.
  • Der AWM bringt die eingesammelten Bioabfälle in die Trockenfermentationsanlage (TFA) am Entsorgungspark Freimann, wo sie zunächst vergoren werden. Durch die Vergärung entsteht energiereiches Biogas, das in einem Blockheizkraftwerk verstromt wird. Mit diesem Strom können über 1.000 Münchner Haushalte versorgt werden. Ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge und zum Klimaschutz! Dadurch konnte der AWM im Jahr 2015  circa 868 Tonnen CO2  einsparen. Zudem entsteht Wärme, die innerhalb der Bio­gasanlage als Prozesswärme genutzt wird.
  • Im Münchner Restmüll befinden sich laut einer aktuellen Analyse des AWM (Sommer 2016) immer noch fast 40 % organische Abfälle!
  • Auch Fleisch- und Fischreste dürfen in die Biotonne. In unserer Trennliste ist aufgelistet, was genau in die Biotonne kommt.
  • Für Bio- und Papiertonne zahlen Sie keinen Cent. Nur die Größe der Restmülltonne entscheidet über Ihre persönlichen Müllgebühren.

Bioabfallsammlung in München leicht erklärt

Aus Münchner Bioabfällen werden hochwertige Münchner Erden ...mehr

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