Plastikmüll ist ein Riesen-Problem!

42.000 Tonnen Verpackungsmüll pro Jahr alleine in München sind zuviel.

Damit könnte man stündlich die Bavaria befüllen ...

Bavaria voller Müll

... oder täglich das Siegestor "vollstopfen" ...

Siegestor voller Müll

.. und am Ende jeder Woche einen der Türme der Frauenkirche auffüllen.

Ein Turm der Frauenkirche voller Müll

SeitenanfangSeitenanfangJeder kann etwas gegen die Verpackungsflut unternehmen

Verpackungsmüll zu vermeiden ist gar nicht so schwer. Hier gibt es viele Tipps und Ideen (gerne zum Kopieren)

Tipp Nr. 1: Stoffbeutel statt Plastiktüte
Ein uralter Vermeidungstipp, der aber immer noch aktuell ist; (waschbare) Stoffbeutel sind bei häufiger Nutzung wesentlich umweltfreundlicher als Plastiktüten.

Tipp Nr. 2: Wasser aus der Leitung trinken
Das Münchner Leitungswasser hat Mineralwasserqualität und kostet fast gar nichts. Es muss nicht nach Hause geschleppt werden und verursacht keinen Verpackungsmüll.

Tipp Nr. 3: Coffee-to-go nur im Mehrwegbecher
190.000 Einwegkaffeebecher pro Tag in München sind zuviel. Es gibt Alternativen: eigenen Becher mitbringen, bei einem Mehrwegsystem mitmachen oder sich einfach mal 5 Minuten Zeit nehmen für einen Kaffee aus der Porzellantasse.

Tipp Nr. 4: Plastikstrohhalme - Nein Danke!
100 Millionen Plastikröhrchen pro Jahr alleine in München müssen nicht sein. Denn wenn wir ehrlich sind: diese Trinkhilfe braucht im Grunde niemand.

Tipp Nr. 5: Obst & Gemüse offen kaufen
Egal ob Wochen- oder Bauernmärkte, Obststandl, der Viktualienmarkt, verpackungsfreie Supermärkte, Food Assemblies oder die Ökokiste: in München gibt es viele Möglichkeiten, unverpackt an die notwendigen Vitamine zu kommen.

Tipp Nr. 6: Brotzeitbox für Schule & Arbeit
Transportieren Sie doch das tägliche Pausenbrot einfach in wiederverwendbaren Boxen aus Metall oder Kunststoff anstatt in Einwegverpackungen aus Alufolie, Butterbrotpapier oder Kunststoff.

Tipp Nr. 7: Milchflasche statt Milchtüte
Milch aus der Glasflasche statt aus dem Milchkarton ist umweltschonender und schmeckt auch besser.

Tipp Nr. 8: Mehrwegflasche statt Getränkekarton
Verzichten Sie auf vulominöse Getränkekartons. Limo, Bier, Saft und Wasser gibt es auch in Mehrwegflaschen.

Tipp Nr. 9: Selber kochen statt Lieferdienst
Der Lieferdienst garantiert schnelles Essen und eine Menge Verpackungsmüll dazu. Selber kochen spart Geld, macht Spaß und es bleibt viel weniger Abfall übrig.

Tipp Nr. 10: Kuchen backen statt Tiefkühltorte
Backe, backe, Kuchen, der Bäcker hat gerufen - und nicht die Tiefkühltruhe. Auf einen selbstgebackenen Kuchen kann man stolz sein und er produziert wesentlich weniger Verpackungsmüll.

Tipp Nr. 11: Kaffeebohne statt Kaffeekapsel
Bis zu 30 € für ein Pfund Kapselkaffee und eine Menge Abfall dazu: Bohnenkaffee ist nicht nur mülltechnisch sondern auch preislich eine echte Alternative.

Tipp Nr. 12:  Feste feiern nur mit Mehrweggeschirr
Mehrweggeschirr aus Porzellan oder Plastik ist leicht zu transportieren. Wer nicht genug Geschirr für seine Veranstaltung hat kann einfach unser Geschirrmobil mieten.

Tipp Nr. 13: Lieber groß statt klein
Großpackungen verbrauchen im Verhältnis zu Kleinpackungen wesentlich weniger Verpackungsmüll.

Tipp Nr. 14: Fest statt flüssig
Festes Haarshampoo benötigt sehr wenig Verpackung (im Gegensatz zu flüssigem Shampoo).

Tipp Nr. 15: Einweg ist kein Weg
Egal ob Rasierer, Feuerzeuge, Kugelschreiber oder Batterien: Mehrwegprodukte sind auf lange Sicht viel verpackungs- und abfallärmer als Einwegsachen.
 

SeitenanfangSeitenanfangZahlen, Daten, Fakten

Die Münchnerinnen und Münchner entsorgen pro Jahr ca. 42.000 Tonnen sogenannte Leichtverpackungen (Plastikverpackungen und Verbundstoffe wie Getränkekartons). Das entspricht ungefähr 1,2 m³ pro Jahr und Kopf. Diese Zahl ergibt sich aus der Sammelmenge der Dualen Systeme in München ("Grüner Punkt") und dem noch in den grauen Restmülltonnen enthaltenen Verpackungsmüll (Restmüllanalyse 2016).

Die Produktion und Entsorgung dieser kurzlebigen (und oft sinnlosen) Verpackungen erfordert enorme Mengen an Ressourcen (Rohstoffe, Wasser, Energie). Teilweise landen diese Verpackungen auch in der "freien" Wildbahn und kehren über die Nahrungskette (Stichwort Mikroplastik) wieder zu uns zurück.

Alle Motive und Medien unserer Abfallvermeidungskampagne finden Sie hier und unter #muenchengegenmuell bei Facebook, Twitter und Instagram.

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Plastik im Bioabfall
Plastik im Bioabfall

Aus Plastik wird definitv kein Kompost. Bitte kein Plastik, keine Plastiktüten und auch keine "kompostierbaren Biotüten" in die braune Tonne werfen. "Kompostierbare Biotüten" brauchen zum Verrotten viel zu lange und müssen in unserem Kompostierwerk genau wie Plastiktüten mühsam entfernt werden. Zum Sammeln des Bioabfalls eignen sich unbeschichtete Papiertüten oder ein wenig Zeitungspapier und Küchenkrepp im Bioeimer für die Küche.