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Wer darf was anliefern?
Sperrmüll, Wertstoffe und Problemstoffe aus Münchner Haushalten und von Gewerbebetrieben, die das 3-Tonnen-System nutzen, können ohne Gebühr abgegeben werden, soweit diese nach Art und Menge haushaltsüblich sind.

Gewerbebetriebe dürfen jedoch keine Abfälle aus ihrer Tätigkeit beim Kunden abgeben, wie das von einer Sanitärfirma ausgetauschte Waschbecken und gewerbespezifische Abfälle wie einen Gastronomie- Kühlschrank. Für Vertreiber von Elektrogeräten gelten besondere Bedingungen.

Da an unseren Wertstoffhöfen nur Münchnerinnen und Münchner anliefern dürfen, bringen Sie bitte einen Nachweis mit, der Ihren Münchner Wohn- oder Firmensitz belegt. Dies ist der Personalausweis, der aktuelle Gebührenbescheid für die Abfallentsorgung oder eine möglichst aktuelle Meldebescheinigung.

Wie sollten Sie anliefern?

So klappt’s am besten: Sortieren Sie vorher alles, was Sie zum Wertstoffhof bringen wollen, in die Fraktionen Sperrmüll, Wertstoffe und Problemstoffe. Damit erleichtern Sie sich die Abgabe vor Ort und verringern die Abladezeit.

Wenn Sie Hilfe beim Ausladen brauchen, denken Sie daran, dass Sie jemand begleitet. Denn zu den Aufgaben des Wertstoffhofpersonals gehört nicht das Ausladen von Fahrzeugen.

Mengenbegrenzungen

Die angegebenen Mengenbegrenzungen gelten pro Tag. Sie können insgesamt 2 Kubikmeter Sperrmüll und Wertstoffe an den Höfen abgeben. Dies entspricht etwa dem Fassungsvermögen eines Pkw-Kombis. Sammelanlieferungen mehrerer Haushalte sind nicht zulässig.

Wird eine der Mengenbegrenzungen überschritten, ist eine Teilabladung nicht gestattet. Haben Sie zum Beispiel 0,3 Kubikmeter Bauschutt dabei, dürfen Sie davon nicht 0,1
Kubikmeter abladen. Größere Mengen können Sie gegen Gebühr an den Wertstoffhöfen plus in Freimann und Langwied anliefern.

Hier finden Sie Informationen zu allen Wertstoffhöfen

Rechtliche Hintergründe:

Die Rechtsgrundlage findet sich in der Hausratsperrmüll-, Wertstoff- und Problemstoffsatzung der Landeshauptstadt München. Darin ist zum Beispiel geregelt, dass die Hausratsperrmüllbesitzer den Hausratsperrmüll selbst zu den Annahmestellen bringen müssen. Hier finden Sie eine Übersicht der Satzungen für Privathaushalte und Gewerbebetriebe.

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