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Tierkot

Abfallgruppe: Fäkalien, Restmüll
Entsorgung für Privathaushalte
Entsorgung für Gewerbe
Zusätzliche Informationen finden Sie weiter unten.

Kot von Hunden, Katzen, Hasen, Meerschweinchen, Mäusen, Vögeln und anderen Klein-Haustieren samt der Tierstreu.

Kompostieren von Tierstreu oder Hundekot: Kompost, sofern er nicht gewerblich in Verkehr gebracht, sondern ausschließlich eigenverwertet wird, unterliegt keinen Hygiene- oder sonstigen Vorschriften. Trotzdem ist von der Kompostierung dringend abzuraten. Neben der Geruchsbelästigung ist in kleinen Hauskomposthaufen nicht gewährleistet, dass die notwendigen Temperaturen zur Hygienisierung erreicht werden. Beim Umsetzen und Sieben des Komposthaufens können Krankheitserreger (z.B. Wurmeier) durch Einatmung oder Hand-Mund-Kontakt aufgenommen werden.

Siehe auch Alles für die Katz.

Problematische Inhaltsstoffe:

Kot kann immer Träger von Krankheitserregern wie Bakterien, Einzellern (z.B. Kokzidien) und Würmern sein. Besondere Vorsicht ist bei Katzenkot geboten. Hier findet sich der Toxoplasmose-Erreger, der auf den Menschen übertragbar ist.

Rechtliche Hintergründe:
Tierkot ist von der Biosammlung ausgeschlossen, denn Tierfäkalien stellen ein hygienisches Problem für die Kompostierung dar. Die Kommunen müssen sich an die LAGA‑Richtlinien halten (LAGA =  Länderarbeitsgemeinschaft Abfall).

Hundekot muss entsprechend der Grünanlagensatzung der Landeshauptstadt München immer vom Hundehalter entsorgt werden.

 SeitenanfangHeizkraftwerk für Privathaushalte, Gewerbe

Größere Mengen müssen zum Heizkraftwerk Nord gebracht werden. Aus Gründen des Arbeitsschutzes ist Tierkot bei der Anlieferung am Heizkraftwerk in staubdichten, reißfesten Säcken zu verpacken. Hier finden Sie Informationen zu den Anlieferbedingungen.

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