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Nadelholzborkenkäfer

Allgemeines

Der Nadelholzborkenkäfer gehört zur Familie der holzbrütenden Borkenkäfer. Die Schädlinge werden etwa 2,8 bis 3,8 mm lang. Für die Holzzerstörung sind die Muttertiere und nicht die 2 mm langen Larven verantwortlich. 

In den Münchner Stadtbezirken Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach und Allach-Untermenzing ist ein Befall mit diesen Käfern aufgetreten. Zur Bewachung und Bekämpfung erging daher eine Allgemeinverfügung der Landeshauptstadt München. Hier sind die jeweiligen Abgrenzungen der Gefährdungsgebiete aufgelistet.

Kontrolle auf Käferbefall

Die betroffenen Grundstückseigentümer bzw. Nutzungsberechtigte sind verpflichtet die Bäume auf Käferbefall zu kontrollieren. Mindestens einmal in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März und im Abstand von 4 Wochen in der Zeit vom 1. April bis 30. September.

Anzeige von Befallsfunden

Eine Anzeige des Befallsfundes ist erforderlich. Diese ist an das Kreisverwaltungsreferat KVR HA I/I 212, Ruppertstr. 11, 80337 München zu richten, E-Mail: waffen.kvr@muenchen.de, Telefon 089/233-44634.

Bekämpfungsmaßnahmen

Die sachgemäße Bekämpfung der Nadelholzborkenkäfer umfasst das unverzügliche Fällen der betroffenen Fichten, das unverzügliche Entrinden des Holzes, das Häckseln der Rinde und des sonstigen befallenen Materials. 

Entsorgung von befallenem Material

Münchner Haushalte können kleinere Mengen des befallenen und gehächselten Materials über die Biotonne entsorgen. Mengen von insgesamt 1 Kubikmeter können am Wertstoffhof und größere Mengen gegen Entgelt auch am Wertstoffhof plus angeliefert werden.

Weitere Auskünfte sind beim nachstehenden Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ebersberg erhältlich.

Tel. 08092 2699-0
Fax. 08092 2699-140
E-Mail: poststelle@aelf-eb.bayern.de

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