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Nadelholzborkenkäfer

Abfallgruppe: Organische Abfälle

Allgemeines

Der Nadelholzborkenkäfer gehört zur Familie der holzbrütenden Borkenkäfer. Er ist auch unter den Namen Buchdrucker oder Kupferstecher bekannt. Die Schädlinge werden etwa 2,8 bis 3,8 mm lang. Für die Holzzerstörung sind die Muttertiere und nicht die 2 mm langen Larven verantwortlich. 

In den Münchner Stadtbezirken Trudering-Riem, Ramersdorf-Perlach und Allach-Untermenzing ist ein Befall mit diesen Käfern aufgetreten. Zur Bewachung und Bekämpfung erging daher eine Allgemeinverfügung (gültig bis 31.12.2018) und die Allgemeinverfügung (gültig ab 01.01.2019) der Landeshauptstadt München. Hier sind die jeweiligen Abgrenzungen der Gefährdungsgebiete aufgelistet.

Kontrolle auf Käferbefall

Die jeweiligen Eigentümer bzw. Nutzungsberechtigten der betroffenen Grundstücke sind verpflichtet, ihre Bäume auf Käferbefall zu kontrollieren. In der Zeit vom 1. Oktober bis 31. März mindestens einmal und in der Zeit vom 1. April bis 30. September mindestens im Abstand von 4 Wochen.

Anzeige von Befallsfunden

Einen Borkenkäferbefall haben die jeweiligen Eigentümer bzw. Nutzungsberechtigten der betroffenen Grundstücke sofort zu melden. Daneben sind auch Personen, die beruflich oder zu Erwerbszwecken mit Fichten in der genannten Zone zu tun haben, zur Meldung von Befall oder Befallsverdacht verpflichtet.

Eine Anzeige des Befallsfundes ist an das Kreisverwaltungsreferat KVR HA I/ 212, Ruppertstr. 11, 80337 München zu richten, E-Mail: waffen.kvr@muenchen.de, Telefon 089/233-44634.

Bekämpfungsmaßnahmen

Die Nadelholzborkenkäfer sind von den jeweiligen Eigentümern bzw. Nutzungsberechtigen der Grundstücke sachkundig, nach guter fachlicher Praxis und sachgemäß nach dem Stand der Technik unverzüglich und wirksam zu bekämpfen oder durch einen Dritten bekämpfen zu lassen.

Die sachgemäße Bekämpfung der Nadelholzborkenkäfer umfasst das unverzügliche Fällen der betroffenen Fichten sowie Behandeln des befallenen, liegenden Holzes/Materials (Äste, Gipfelstücke) durch Unschädlichmachen der Insekten an Ort und Stelle durch unverzügliches Entrinden des Holzes und Häckseln der Rinde und des sonstigen befallenen Materials. Weitere Informationen siehe auch unter www.borkenkaefer.org.

Androhung der Ersatzvornahme

Unterbleibt die Bekämpfung eines Befalls von Nadelholzborkenkäfer durch den Grundstückseigentümer bzw. Nutzungsberechtigten, so kann die Landeshauptstadt München nach vorheriger Ankündigung die erforderlichen Bekämpfungsmaßnahmen auf Kosten des jeweiligen Eigentümers durchführen oder durch einen Dritten durchführen lassen.

Weitere Auskünfte sind beim nachstehenden Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Ebersberg erhältlich. (Siehe ganz unten)

 SeitenanfangBiotonne für Privathaushalte

Münchner Haushalte können kleinere Mengen des befallenen und gehäckselten Materials über die Biotonne entsorgen.

 SeitenanfangWertstoffhof für Privathaushalte

Münchner Privathaushalte können kostenfrei Mengen von insgesamt 1 Kubikmeter des befallenen und gehäckselten Materials am Wertstoffhof angliefern.

 SeitenanfangWertstoffhof plus für Privathaushalte

  Größere Mengen (ab 1Kubikmeter) des befallenen und gehäckselten Materials kann gegen Entgelt am Wertstoffhof plus angeliefert werden.

Tel. 08092 2699-0
Fax. 08092 2699-140
E-Mail: poststelle@aelf-eb.bayern.de

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