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Joghurtbecher

Abfallgruppe: Verpackungen
Entsorgung für Privathaushalte
Entsorgung für Gewerbe
Zusätzliche Informationen finden Sie weiter unten.

Kunststoffbecher meistens aus PP oder PS, oder Becher aus Hartpapier, die mit einer dünnen PE‑Schicht überzogen sind.

Vermeidungstipps:

Bevorzugen Sie Joghurt in Mehrweg-Gläsern, die in vielen Supermärkten angeboten werden.

Verpackungsmaterial können Sie sparen, wenn Sie Joghurt aus Frischmilch selbst herstellen. So wird's gemacht:

Bringen Sie einen Liter Milch (aus der Mehrwegflasche!) zum Sieden.
Kühlen Sie die Milch im Wasserbad auf 40°C ab.
Rühren Sie etwa zwei Esslöffel gekauften Joghurt unter (oder ein Päckchen Joghurt-Bio-Ferment aus dem Reformhaus).
Füllen Sie die Milch in Portionsgläser und setzen Sie die Deckel locker auf.
Stellen Sie die Gläser über Nacht an einen warmen Ort oder in eine Kochkiste. Am komfortabelsten ist eine "Joghurtmaschine".
Bewahren Sie den fertigen Joghurt im Kühlschrank auf.
Heben Sie ein Glas als "Starter" für die nächste Eigenproduktion auf.

Joghurtbecher aus Hartpapier mit einem PE-Überzug gehören nicht in die Papiertonne, sondern in die DSD-Kunststoffcontainer an den Wertstoffinseln. In der Papierfabrik kann das Papier nicht verwertet werden, da es sich bedingt durch die Kunststoffbeschichtung zu langsam auflöst.
Die Kunststoffbeschichtung der Becher wird oft mit einer gewachsten Oberfläche verwechselt. Für Joghurt wird dieses Material allerdings nicht eingesetzt. Früher wurden gewachste Papiere für Obststeigen verwendet. Auch gewachste Papiere dürfen nicht in die Papiertonne, sie sind produktionsschädlich! Gewachste Papiere lösen sich zwar auf, aber das Wachs ist später als Fettfleck im neuen Papier erkennbar.

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