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Bei Gips handelt es sich um Calciumsulfat, eine wasserlösliche Substanz. Zur Herstellung von Gips-kartonplatten werden bergbaulich gewonnene Naturgipse oder aus Kohlekraftwerken anfallende REA1-Gipse verwendet. Die Flächen und Längskanten der Gipskartonplatten sind mit Karton ummantelt. Gips(karton)platten-Abfälle fallen bei Renovierungs- und Abbrucharbeiten sowie beim Neubau von Gebäuden an.

Problematische Inhaltsstoffe:

Je nach Verwendungszweck können Gips(karton)platten-Abfälle Zuschlagstoffe, wie z. B. Flamm-schutzmittel, enthalten. Für spezielle Anwendungen können auch Aluminium- und Bleikaschierungen sowie Wärmedämmmaterialien aufgebracht sein.

Vermeidungstipps:

Derzeit gibt es in Deutschland kein industrielles Recycling für ausgediente Gipsplatten. Beim Neueinbau von Gipsplatten anfallende größere Schnittabfallmengen werden jedoch in der Regel von den Herstellern zurückgenommen. Sie können Verwendung als Rohstoff für neue Gipsprodukte finden und werden so als Abfall vermieden.

Rechtliche Hintergründe: Gipsplatten gelten im Regelfall als ungefährlicher Abfall. Im Einzelfall kann eine Einstufung von Gipsplatten als gefährlicher Abfall (AVV-Schlüssel 17 08 01) notwendig werden, ist § 3 Abs.2 der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) in Verbindung mit den Hinweisen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zur Anwendung der AVV zu beachten.

 SeitenanfangRestmülltonne für Privathaushalte

Kleinere haushaltsübliche Mengen an Gipsmaterial können über die Restmülltonne entsorgt werden.

 SeitenanfangWertstoffhof für Privathaushalte

Rigips-Platten aus privaten Münchner Haushalten werden in Mengen bis maximal 0,1 Kubikmeter kostenfrei an folgenden Wertstoffhöfen angenommen:

  • Savitsstraße 79
  • Bayerwaldstraße 33
  • Thalkirchner Straße 260
 SeitenanfangWertstoffhof plus für Privathaushalte

Größere Mengen (maximal 1 Kubikmeter) Rigips-Platten aus privaten Münchner Haushalten können gegen Gebühr an unseren Großmengen-Wertstoffhöfen abgegeben werden.

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