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Farben

Wasserverdünnbare Dispersionsfarben belasten Umwelt und Gesundheit weit weniger als lösemittelhaltige Lacke. Trotzdem sind sie nicht frei von problematischen Substanzen. Hierzu gehören zum Beispiel Mittel gegen Pilzbefall sowie Pigmente, deren Herstellung abfallintensiv und umweltschädlich ist.

Deshalb: Verwenden Sie Farben von Herstellern, die sich zur Arbeitsgemeinschaft Naturfarben (AGN) zusammengeschlossen haben.
Diese Firmen verwenden fast ausschließlich natürlich vorkommende Rohstoffe, garantieren eine umweltgerechte Herstellung und deklarieren alle Inhaltsstoffe, was besonders für Allergiker wichtig sein kann. Siehe auch Naturwaren.
Gut beraten werden Sie im ökologischen Baustoffhandel. Dort bekommen Sie Naturfarben mit Volldeklaration und technischen Merkblättern.

Übrigens: Eingetrocknete Farbreste und flüssige Dispersionsfarben bis zu 2 Litern können Sie im geschlossenen Behälter in die Restmülltonne werfen. Größere Mengen flüssiger Dispersionsfarben entweder austrocknen lassen und dann über die Restmülltonne entsorgen oder in flüssigem Zustand bei den Wertstoffhöfen abgeben.

Tipp:
Fragen Sie in Ihrem Farbengeschäft nach Wandfarben im Mehrwegeimer, die von verschiedenen Herstellern schon angeboten werden. Verdünnen Sie Dispersionsfarben nur mit destilliertem Wasser. Sie bleiben dann länger haltbar.

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Flüssige Wandfarbe, Dispersionsfarbe kann pro Tag bei Mengen ab 2 bis maximal 25 kg kostenfrei am Wertstoffhof abgegeben werden.

Bei Mengen ab 25 kg kann flüssige Wand- und Dispersionsfarbe kostenpflichtig zum Preis von 0,99 € pro Kg am Werststoffhof entsorgt werden.

Kleine Mengen bis zu 2 kg an flüssiger Wand- und Dispersionsfarbe (nur im verschlossenen Farbeimer) sowie eingetrocknete Reste bitte in der Restmülltonne entsorgen.


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Achtung: Beim Giftmobil werden keine Dispersionsfarben angenommen.

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