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Ausgediente Elektrogeräte (alle Geräte die mit Strom aus der Steckdose, aus Batterien oder Solarzellen betrieben werden sowie Neonröhren und Energiesparlampen) dürfen bereits seit 24.03.2006 nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden. So sieht es das Elektro- und Elektronikgerätegesetz vor, welches der Bundesgesetzgeber erlassen hat. Denn neben wertvollen Rohstoffen enthalten Elektro- und Elektronikgeräte gefährliche Bestandteile, wie Quecksilber, Blei, Cadmium und viele andere Stoffe. Wenn sie nicht fachgerecht entsorgt werden, können sie Mensch und Umwelt gefährden.

Seit Oktober 2015 ist die Novelle des Elektroaltgerätegesetzes, Elektro-G, in Kraft.
Ziel ist die Gefährdung für Mensch und Umwelt bei der Entsorgung zu vermindern sowie die umweltverträgliche Rückgewinnung von Metallen. Die bislang zu niedrige Erfassungsquote für Elektroaltgeräte über kontrollierte Entsorgungswege soll gesteigert werden.

Zu viele Geräte wurden bislang unkontrolliert weggeworfen, exportiert, ausgeschlachtet. Schadstoffe konnten austreten und Mensch und Umwelt schädigen. Besonders kritisch ist die „Verwertung“ illegal exportierter Geräten in Drittländern zu sehen, oft deklariert als Verbringung zur Wiederverwendung. Es zeigte sich, dass die Geräte dort von ungelernten Kräften, oft von Kindern, geöffnet, ausgeschlachtet und schließlich ausgebrannt werden, um so an werthaltige Metalle zu gelangen. Die Reste werden danach ungeordnet entsorgt.

Cayla Kinderpuppe

Die Bundesnetzagentur geht gegen unerlaubte funkfähige Sendeanlagen in Kinderspielzeug vor und hat bereits erste Exemplare der Kinderpuppe "Cayla" im Zusammenwirken mit Händlern vom deutschen Markt genommen. Zur Entsorgung einer "Cayla" Kinderpuppe bringen Sie diese bitte an einen unserer Wertstoffhöfe in den Schrottcontainer oder zum Wertstoffmobil. Die elektronischen Teile werden fachgerecht ausgebaut. Löschung von Daten werden jedoch nicht durchgeführt. In unserem Gebrauchtwarenhaus Halle 2 wird die Puppe nicht angenommen.

Hinweis zum Datenschutz: Der AWM ist verpflichtet abgegebene Gegenstände auch der Wiederverwendung durch Dritte zuzuführen. Computer, Handys, Foto/Filmkameras, Speichermedien, etc. enthalten oftmals persönliche Daten. Stellen Sie durch geeignetes Löschen der Daten sicher, dass Dritte keinen Zugriff auf diese Daten bekommen. Eine Überprüfung durch den AWM, ob Sie Ihre Daten gelöscht haben, findet nicht statt.

Hier finden Sie weitere Informationen über Elektronikschrott für:

Altgeräte, auch Kleingeräte (z.B. Rasierapparat, Föhn) können über den Hausratsperrmüll-Abfuhrdienst der Stadt abgeholt werden. Sie sind von anderen Abfällen getrennt bereitzustellen.

Küchengroßgeräte, Flaschenschränke, Kühltheken und dergleichen Geräte gewerblicher Art werden nicht vom Hausratsperrmüll-Abfuhrdienst der Stadt abgeholt.

 SeitenanfangWertstoffhof für Privathaushalte

An den Wertstoffhöfen können Sie Elektronikschrott in haushaltsüblicher Art und Menge gebührenfrei abgeben. Beachten Sie auch die alternativen Entsorgungswege von Elektroaltgeräten.

Abfallart Mengenbegrenzung
Elektro- und Elektronikschrott,
Elektrogroßgeräte
in haushaltsüblicher Art und Menge
Kühl- und Gefriergeräte je ein Stück
Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen bis 50 Stück
Nachtspeicherheizgeräte nur am Entsorgungspark Freimann mit Anlieferungsgenehmigung
Photovoltaikmodule nur am Wertstoffhof Plus;
ab 20 Module nur mit vorheriger schriftlicher Voranmeldung
Asbesthaltige Geräte müssen unzerlegt und staubdicht verpackt durch Fachfirmen angeliefert werden

Elektro- und Elektronikgeräte werden auf den Wertstoffhöfen in verschiedenen Kategorien gesammelt: Haushaltsgroßgeräte, Kühlgeräte, Monitore und Fernseher, sonstige Elektrogeräte, Kabel. 

Batteriebetriebene Elektrogeräte
Bitte entfernen Sie Batterien und Akkus bei Geräten, die nicht für die Wiederverwendung geeignet sind. Defekte Lithium-Batterien können sich selbst entzünden und stellen eine Gefahr da.

Datenschutz
Stellen Sie durch Löschen der Daten sicher, dass Dritte keinen Zugriff auf diese Daten bekommen. Bei Geräten, die Sie bei uns für die Wiederverwertung abgeben, werden die Daten vor der Weitergabe gelöscht.

Verunreinigte Geräte
Verunreinigte Geräte (z. B. mit verschimmelten Speiseresten oder teil befüllte Kühl- oder Gefrierschränke) werden nicht angenommen. Bitte entfernen Sie bei der Entsorgung von Friteusen jegliches Speisefett bzw. Speiseöl. Speiseöl niemals in den Abfluss/Ausguss schütten, da dies zu Verstopfungen in der Kanalisation führt. Haushaltsübliche Mengen an Speiseöl können über die Restmülltonne entsorgt werden. Gefäße mit Speiseöl bitte in Zeitungspapier wickeln, damit das Öl beim Verpressen im Müllfahrzeug nicht ausläuft.

 SeitenanfangWertstoffhof für Gewerbe, Gewerbliche Vertreiber, Örtliche Hausmeister (fest angestellt), Fliegende / Externe Hausmeister (selbständig)

Gewerbebetriebe und Vertreiber können an den Wertstoffhöfen nur anliefern, wenn sie eine Niederlassung in München oder die Herkunft aus dem Münchner Stadtgebiet nachweisen können.

Nicht haushaltsübliche Geräte wie z.B. Kühltheke aus dem Lebensmittelhandel, Großserver aus Schulen und Gewerbebetrieben werden nicht angenommen. Bitte beachten Sie die Hinweise zu den Entsorgungswegen von Elektroaltgeräten.

Abfallart

Mengenbegrenzung
Elektro- und Elektronikschrott,
Elektrogroßgeräte
in haushaltsüblicher Art und Menge
Kühl- und Gefriergeräte je zwei Stück
Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen bis 50 Stück
Nachtspeicherheizgeräte nur am Entsorgungspark Freimann mit Anlieferungsgenehmigung
Photovoltaikmodule nur am Wertstoffhof Plus;
ab 20 Module nur mit vorheriger schriftlicher Voranmeldung
Asbesthaltige Geräte müssen unzerlegt und staubdicht verpackt durch Fachfirmen angeliefert werden

Batteriebetriebene Elektrogeräte
Bitte entfernen Sie Batterien und Akkus bei Geräten, die nicht für die Wiederverwendung geeignet sind. Defekte Lithium-Batterien können sich selbst entzünden und stellen eine Gefahr da.

Datenschutz
Stellen Sie durch Löschen der Daten sicher, dass Dritte keinen Zugriff auf diese Daten bekommen. Bei Geräten, die Sie bei uns für die Wiederverwertung abgeben, werden die Daten vor der Weitergabe gelöscht.

Verunreinigte Geräte
Verunreinigte Geräte (z. B. mit verschimmelten Speiseresten oder teil befüllte Kühl- oder Gefrierschränke) werden nicht angenommen.

Bitte entfernen Sie bei der Entsorgung von Friteusen jegliches Speisefett bzw. Speiseöl. Speiseöl niemals in den Abfluss/Ausguss schütten, da dies zu Verstopfungen in der Kanalisation führt. Haushaltsübliche Mengen an Speiseöl können über die Restmülltonne entsorgt werden. Gefäße mit Speiseöl bitte in Zeitungspapier wickeln, damit das Öl beim Verpressen im Müllfahrzeug nicht ausläuft.

 SeitenanfangHandel für alle Kunden: Basisinformationen

Verpflichtende Rücknahme für große Einzelhändler und Direktvertreiber

Ab dem Inkrafttreten des neuen ElektroG2 (seit 24. Juli 2016) werden Wiederverkäufer mit Ladenflächen (Einzelhandel) bzw. Lagerflächen von 400 m² oder mehr verpflichtet, bestimmte Elektro(nik)altgeräte zurückzunehmen und einer ordnungsgemäßen Verwertung zuzuführen. Lokale Einzelhändler müssen die Rücknahme im Laden oder “in unmittelbarer Nähe” (§ 17 (1) 2. ElektroG2) ermöglichen, Direktvertreiber wie Internet-Shops oder TV-Shopping-Anbieter müssen “Rückgabemöglichkeiten in zumutbarer Entfernung des jeweiligen Endnutzers” (ebd.) schaffen.

  • „1~1“-Rücknahme: Der Kunde kauft ein Neugerät und gibt im Tausch ein ähnliches Altgerät zurück. Neues und altes Elektro(nik)gerät müssen “im Wesentlichen die gleichen Funktionen” aufweisen und sich in der gleichen Geräteart nach Definition durch des Elektrogesetzes befinden.
  • „0:1“-Rücknahme: Die Rückgabe von kleinen Altgeräten mit maximalen Abmessungen von 25 cm darf bei großen Einzelhändlern und Direktvertreibern nicht vom Kauf eines Neugerätes abhängig gemacht werden, d.h., die Entsorgung solcher Altprodukte ist dort jederzeit kostenfrei möglich. die Rücknahme ist auf fünf Altgeräte pro Geräteart beschränkt.

Entfallen sind im Zuge der Präzisierung des neuen ElektroG2 übrigens jegliche Rücknahmeverpflichtungen für Händler oder Direktvertreiber mit Laden- bzw. Lagerflächen kleiner als 400 m². Diese dürfen Elektro(nik)altgeräte jedoch weiterhin freiwillig zur Entsorgung entgegennehmen.

Das ElektroG2 sieht folgende weitergehende Rahmenbedingungen für die Rücknahme von Altgeräten bei den Händlern vor:

  • Die Annahme von verunreinigten Altgeräten, die eine Gefahr für die Gesundheit oder Sicherheit bedeuten, kann vom Händler abgelehnt werden
  • Die Erfassung von Elektro(nik)altgeräten darf nicht an öffentlich-rechtlichen Sammelstellen erfolgen. So soll vermieden werden, dass Händler sich der Rücknahmeverantwortung entziehen, indem sie auf die schon vorhandenen Sammelmöglichkeiten ihrer Kommune verweisen
  • Bei der Befüllung der Sammelcontainer soll darauf geachtet werden, dass die Altgeräte nicht brechen können. Insbesondere darf der Containerinhalt nicht mechanisch verdichtet werden
  • Händler dürfen Batterien oder Akkus aus alten Elektrogeräten entfernen, nicht jedoch andere Bauteile
  • Wiederverkäufer können Holsysteme organisieren, bei denen Elektro(nik)altgeräte vor Ort beim Endnutzer eingesammelt werden.

 

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