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Bleiakku

Abfallgruppe: Gefährliche Abfälle
Entsorgung für Privathaushalte
Entsorgung für Gewerbe
Zusätzliche Informationen finden Sie weiter unten.

Bei Bleiakkus bestehen die Elektroden aus Blei, Bleisalz und Bleidioxid, der Elektrolyt aus verdünnter Schwefelsäure sofern kein Gel-Akku. Sie werden häufig als Starterbatterien für Kraftfahrzeuge eingesetzt.

Rechtliche Hintergründe:

Seit 1. Oktober 1998 sieht die Pfandregelung vor, dass bei dem Neukauf einer Autobatterie ohne gleichzeitige Rückgabe einer alten Batterie ein Pfand in Höhe von derzeit 7,50 € erhoben wird. Nach der Neuregelung der abfallrechtlichen Produktverantwortung für Batterien und Akkumulatoren vom 25.6.2009 (§ 9 Abs. 1) besteht für die Vertreiber eine Rücknahmepflicht. Sie müssen Batterien der Art, die sie in ihrem Sortiment führen, zurücknehmen. So soll sichergestellt werden, dass möglichst alle bleihaltigen Batterien zurückgeführt werden. 

Entsorgungsnachweise/Bestätigung

Der Abfallwirtschaftsbetrieb München bietet den Münchner Bürgerinnen und Bürgern über die Wertstoffhöfe unabhängig von der oben genannten Regelung die Möglichkeit, Starter- und Versorgungsbatterien abzugeben. Für die am Wertstoffhof abgegebene Autobatterien, die über den Internethandel erworben wurden, erhalten Sie eine Entsorgungsbestätigung.

Problematische Inhaltsstoffe:

Blei ist giftig und Batteriesäure ist stark ätzend.

Autobatterien enthalten Blei und stark ätzende Schwefelsäure. Beim Ausbau und beim Transport ist darauf zu achten, dass keine Batteriesäure verschüttet wird. Sie lassen sich zu 95 Prozent wieder verwerten.

Vermeidungstipps:

Regelmäßige Kontrolle der Autobatterie erhöht die Lebensdauer und verhindert das Austreten von Batteriesäure.

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Pro Anlieferer und Tag können bis zu 2 Autobatterien bei den Wertstoffhöfen abgeben werden.

 

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