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Biogasanlage

Der AWM betreibt seit 2006 eine Trockenfermentationsanlage (TFA) im Entsorgungspark Freimann. Im Jahr 2007 wurde sie auf 10 Fermenter mit einer Kapazität von 25.000 Tonnen/Jahr erweitert.

Prozess der Trockenfermentation:
Die Abfälle der Münchner Biotonnen, also feuchte Küchen- und Gartenabfälle, liefern das Material für die Biogasanlage. In der Trockenfermentationsanlage entsteht aus dem  Biomüll energiereiches Biogas, das in einem Blockheizkraftwerk verstromt wird.

Hier finden Sie weitere Informationen: Die Trockenfermentationsanlage des AWM

Die technischen Daten der Anlage finden Sie in der Broschüre Regenerative Energie für München – Ökostrom aus Bioabfall sowie in der englischen Version Renewable Energy for Munich – Green Electricity from Biowaste.

Die Produkte der TFA:

  • Strom (aus Biogas) für 1.600 Haushalte (aus 25.000 Megagramm Bioabfall), das ersetzt 375.000 Liter Heizöl.
  • Energie (Wärme), die weiterhin innerhalb der Biogasanlage zur Beheizung der Fermenter genutzt wird.
  • Kompost für den Privathaushalt, für den Gartenbau und für landwirtschaftliche Nutzflächen. Er trägt das RAL-Gütezeichen. Grundsätzlich wird kein Kompost direkt aus der Anlage abgegeben. Die Münchner Erden sind auf den Wertstoffhöfen und im Erdenwerk Freimann erhältlich.
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