Für München ist Einwegplastik nicht tragbar!

Wer hat wirklich Stil?

Model mit Einweglöffeln

Wer ist wirklich "in"?

Wer ist wirklich cool?

Model mit Einwegfolien

Wer ist wirklich ein Trendsetter?

Model mit Einwegflaschen

SeitenanfangSeitenanfangTipps & Ideen gegen die (Plastik-)Einwegflut

Verpackungsmüll zu reduzieren & zu vermeiden ist gar nicht so schwer.

Tipp Nr. 1: Mehrwegbeutel statt Plastiktüte
Ein uralter Vermeidungstipp, der aber immer noch aktuell ist: (waschbare) Stoffbeutel sind bei häufiger Nutzung wesentlich umweltfreundlicher als Plastiktüten. Oder Nylonbeutel, Satteltaschen, Trolleys, Rucksäcke .....

Tipp Nr. 2: Coffee-to-go nur im Mehrwegbecher
190.000 Einwegkaffeebecher pro Tag in München sind zuviel. Es gibt Alternativen: eigenen Becher mitbringen, bei einem Mehrwegsystem mitmachen oder sich einfach mal 5 Minuten Zeit nehmen für einen Kaffee aus der Porzellantasse.

Tipp Nr. 3: Mehrwegflasche statt Getränkekarton & Einwegflasche
Limo, Bier, Saft und Wasser gibt es auch in Mehrwegflaschen.

Tipp Nr. 4: Einweg ist kein Weg
Egal ob Rasierer, Feuerzeuge, Kugelschreiber oder Batterien: Mehrwegprodukte sind auf lange Sicht viel verpackungs- und abfallärmer als Einwegsachen.

Tipp Nr. 5: Wasser aus der Leitung trinken
Das Münchner Leitungswasser hat Mineralwasserqualität und kostet fast gar nichts. Es muss nicht nach Hause geschleppt werden, verursacht keinen Verpackungsmüll, braucht keinen Platz in Küche & Keller und nervt nicht beim Anstehen am Pfandautomaten.

Tipp Nr. 6: Plastikstrohhalme - Nein Danke!
100 Millionen Plastikröhrchen pro Jahr alleine in München müssen nicht sein. Denn wenn wir ehrlich sind: diese Trinkhilfe braucht, außer aus medizinischen Gründen, eigentlich niemand. Und ab Juli 2021 sind die eh verboten.

Tipp Nr. 7: Obst & Gemüse offen kaufen
Egal ob Wochen- oder Bauernmärkte, Obststandl, der Viktualienmarkt, verpackungsfreie Supermärkte, Food Assemblies oder die Ökokiste: in München gibt es viele Möglichkeiten, unverpackt an die notwendigen Vitamine zu kommen.

Tipp Nr. 8: Brotzeitbox für Schule & Arbeit
Transportieren Sie doch das tägliche Pausenbrot einfach in wiederverwendbaren Boxen aus Metall oder Kunststoff anstatt in Einwegverpackungen aus Alufolie, Butterbrotpapier oder Kunststoff.

Tipp Nr. 9: Milchflasche statt Milchtüte
Milch aus der Glasflasche statt aus dem Milchkarton ist umweltschonender und schmeckt auch besser.

Tipp Nr. 10: Selber kochen statt Lieferdienst
Der Lieferdienst garantiert schnelles Essen und eine Menge Verpackungsmüll dazu. Selber kochen spart Geld, macht Spaß und es bleibt viel weniger Abfall übrig.

Tipp Nr. 11: Kuchen backen statt Tiefkühltorte
Backe, backe, Kuchen, der Bäcker hat gerufen - und nicht die Tiefkühltruhe. Auf einen selbstgebackenen Kuchen kann man stolz sein und er produziert wesentlich weniger Verpackungsmüll.

Tipp Nr. 12: Kaffeebohne statt Kaffeekapsel
Bis zu 30 € für ein Pfund Kapselkaffee und eine Menge Abfall dazu: Bohnenkaffee ist nicht nur mülltechnisch sondern auch preislich eine echte Alternative.

Tipp Nr. 13:  Feste feiern nur mit Mehrweggeschirr
Mehrweggeschirr aus Porzellan oder Plastik ist leicht zu transportieren. Wer nicht genug Geschirr für seine Veranstaltung hat kann einfach unser Geschirrmobil mieten. Und Einweggeschirr & -besteck aus Plastik ist ab Juli 2021 eh verboten

Tipp Nr. 14: Lieber groß statt klein
Großpackungen verbrauchen im Verhältnis zu Kleinpackungen wesentlich weniger Verpackungsmüll.

Tipp Nr. 15: Fest statt flüssig
Festes Haarshampoo benötigt sehr wenig Verpackung (im Gegensatz zu flüssigem Shampoo).
 

SeitenanfangSeitenanfangZahlen, Daten, Fakten

Die Münchnerinnen und Münchner entsorgen pro Jahr ca. 42.000 Tonnen sogenannte Leichtverpackungen (Plastikverpackungen und Verbundstoffe wie Getränkekartons). Das entspricht ungefähr 1,2 m³ pro Jahr und Kopf. Diese Zahl ergibt sich aus der Sammelmenge der Dualen Systeme in München ("Grüner Punkt") und dem noch in den grauen Restmülltonnen enthaltenen Verpackungsmüll (Restmüllanalyse 2016).

Die Produktion und Entsorgung dieser kurzlebigen (und oft sinnlosen) Verpackungen erfordert enorme Mengen an Ressourcen (Rohstoffe, Wasser, Energie). Teilweise landen diese Verpackungen auch in der "freien" Wildbahn und kehren über die Nahrungskette (Stichwort Mikroplastik) wieder zu uns zurück.

Weitere Informationen rund um die Themen Plastik und Plastikvermeidung finden Sie in unserem Plastikmagazin.

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