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Ramadama - Aufräumen für München

Ramadamas sind Abfallsammelaktionen in Münchens Wäldern, Wiesen und Flussauen.  Der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) unterstützt Vereine, Bürgerinitiativen, Schulen und Bezirksausschüsse bei der Durchführung. Die Münchnerinnen und Münchner übernehmen gemeinsam mit dem AWM die Verantwortung für die Grünen Lungen unserer Stadt.

„Allein am Ramadama des Vereins „Die Isarfischer“ nehmen jährlich rund 600 Münchnerinnen und Münchner teil“, so Helmut Schmidt, Zweiter Werkleiter des AWM. „Wir freuen uns, die Aufräumaktionen zu unterstützen und so gemeinsam mit zahlreichen Organisatoren, Helferinnen und Helfern Verantwortung für den Erhalt der Naherholungsgebiete in München zu übernehmen.“ 

SeitenanfangSeitenanfangZeitraum

Traditionell finden die Ramadama-Aktionen nach der Schneeschmelze sowie in den Herbstmonaten statt. Aus Gründen des Naturschutzes dürfen vom 15.3. bis 30.9. keine Aufräum-Aktionen durchgeführt werden. 

SeitenanfangSeitenanfangOrganisation von Aktionen

Wer kann mitmachen und was müssen Sie tun:

  1. Auswahl und Meldung einer geeigneten Grünfläche (überwiegend städtischer Grund, kein Staatswald, kein Privatgrund, keine verkehrsgefährlichen Flächen) an den AWM. Wir prüfen, ob die Fläche geeignet ist.
  2. Bitte die Aktion mindestens 4 Wochen vor dem geplanten Termin anmelden. 
  3. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
  4. Mitmachen können nur Gruppen (Vereine, Schulklassen, Bezirksausschüsse) mit mindestens 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Kleinere Aktionen unterstützt das Baureferat (siehe unten „Kleinere Aufräumaktionen“).
  5. Die Initiatoren organisieren die Aktion (Teilnehmerauswahl, Werbung, usw.) selbstständig.

Wie unterstützt der AWM die Ramadamas:

  • Der AWM stellt Arbeitshandschuhe und Abfallsäcke für die Entsorgung der gesammelten Abfälle Verfügung.
  • Abfallcontainer werden an geeigneten Plätzen während der Aktion aufgestellt und anschließend vom AWM abtransportiert.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Brotzeitzuschuss.
  • Der AWM kümmert sich um notwendige Genehmigungen.

Wie funktionieren kleinere Aufräumaktionen:

Kleinere Aufräumaktionen (unter 20 Teilnehmer) werden vom Baureferat unterstützt. Das Baureferat prüft die vorgeschlagenen Flächen und stellt Abfallsäcke bereit. Die Freiwilligen stellen die gefüllten Säcke an den vereinbarten Orten ab. Dort holt sie das Baureferat ab. Zusätzliche Unterstützung mit Personal und Fahrzeugen ist in Ausnahmefällen möglich.

Kontakt:
Baureferat, Hauptabteilung Gartenbau
Friedenstraße 40, 81660 München
Fax: 089 233-60345 E-Mail: gartenbau@muenchen.de

SeitenanfangSeitenanfangRichtiges Abfalltrennen beim Ramadama

Ausbeute beim Ramadama
Ausbeute beim Ramadama
  • Kleinteiliger Restmüll wird in Säcken gesammelt. Die vollen Säcke werden entweder zu Fuß oder per Transportfahrzeug (vom Baureferat) zu den Sammelcontainern gebracht.
  • Große Teile (z. B. alte Fahrräder) bitte direkt zu den Sammelstellen bringen.
  • Problemabfälle (z. B. Autobatterien, Spraydosen oder Ölkanister) werden neben den Containern gesammelt und dann zu den Problemstoff-Annahmestellen der Wertstoffhöfe transportiert.
    Bei Anzeichen von Gefahr (z. B. Munition, tote Tiere) sind die Helfer angewiesen, den Sondermüll liegen zu lassen und den Fundort in einen Plan einzutragen. Das Fachpersonal des AWM oder die Feuerwehr kümmern sich dann um die Entsorgung.

SeitenanfangSeitenanfangUrsprung des Ramadama

Das Ramadama ist untrennbar mit dem Namen Thomas Wimmer, dem Münchner Oberbürgermeister der Nachkriegszeit verbunden. Der "Wimmer Dammerl", wie die Münchner ihn liebevoll nannten, ist der Urvater des Ramadama. Der Begriff ist bairisch und heißt auf Hochdeutsch „räumen tun wir“. Das war die Parole für die große Trümmer-Räum-Aktion im Jahr 1949, als in der Nachkriegszeit die Stadt in Schutt und Asche lag.
Thomas Wimmer hatte es verstanden, die gesamte Münchner Bevölkerung für das Ramadama zu motivieren. Ihm ist es auch zu verdanken, dass die Stadt beim Wiederaufbau im Kern ihr gewachsenes Bild weitgehend bewahrt hat. Nach mehr als 50 Jahren profitieren wir heute noch von dieser Umsichtigkeit, nicht zuletzt auch in den Münchner Isarauen, die ebenfalls als wichtiges Freizeit und Erholungsgebiet für uns Großstädter erhalten geblieben sind.
Der Begriff Ramadama wurde später auf verschiedene Räum- und Reinigungsaktionen in München übertragen, insbesondere für die Müllbeseitigungsaktionen in Auen und Fluren entlang der Isar. Auch hier hat das Ramadama bereits eine längere Tradition. Die Initiative ging Ende der 70er Jahre vom Münchner Isarfischer-Verein aus.

Abfallwirtschaftsbetrieb München - Ramadama

Tel. 089 233-31466

Fax 089 233-31255

ramadama.awm@muenchen.de

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