Kunststoffe
Da die vielen Kunststoffarten sehr unterschiedliche Eigenschaften haben, lassen sie sich als Mischung nur sehr schlecht wieder verwerten. Das Ergebnis sind minderwertige Recyclingkunststoffe, die zum Beispiel für Parkbänke, Lärmschutzwände oder Pfosten verwendet werden. Für höherwertige Recyclingkunststoffe ist eine Kennzeichnung der verschiedenen Kunststoffarten und eine Sortierung vor der Wiederverwertung notwendig. In München können Sie alle Verkaufsverpackungen wie Getränke- und Milchkartons, Folien, Blister, Einkaufstüten, Kunststoffflaschen, Kunststoffbecher und Styropor zu den Wertstoffinseln des Dualen Systems bringen. Siehe bitte auch Kunststoffe sperrig und Verkaufsverpackungen.
Deshalb: Vermeiden Sie Kunststoffe, wo immer es geht. Lassen Sie Waren, die in Plastik verpackt sind, in den Regalen stehen. Bevorzugen Sie Produkte in Papiertüten oder Mehrwegverpackungen. Kaufen Sie keine Wegwerfartikel aus Kunststoff, wie Einmal-Rasierer und Einmal-Feuerzeuge. Stecken Sie immer eine Baumwolltasche ein. Dadurch könnte vermieden werden, dass wie bisher allein in München täglich rund 400 000 Plastiktüten verbrannt werden.


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