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Akkus

Entsorgung für Privathaushalte
Entsorgung für Gewerbe
Zusätzliche Informationen finden Sie weiter unten.

Wieder aufladbare Akkus für Elektrogeräte können giftige Schwermetalle enthalten. Kaufen Sie Geräte, die ohne Strom (z.B. mechanische Uhren oder Wecker) auskommen, oder die Sie an das Netz anschließen können. Akkus werden hauptsächlich für häufig genutzte Geräte eingesetzt. Für Geräte, die selten genutzt werden, sind die wieder aufladbaren Batterien (Primärzellen) die bessere Wahl.

Akkus dürfen nicht vollständig entladen werden. Sie sollen aufgeladen werden,  sobald sie ihren optimalen Entladezustand erreicht haben. Sonst "merkt" sich die Zelle diese Stellung und kann durch Wiederaufladung nicht mehr die volle Kapazität erreichen ("Memory-Effekt"). Neben den Nickel-Cadmium-Akkus, die unter dem "Memory-Effekt" leiden, gibt es die Lithium-Ionen-Akkus. Sie speichern heute pro Kilogramm Material rund 1000 Wattstunden, d.h. dreimal soviel wie die Nickel-Cadmium-Variante.

Nickel-Cadmium-Akkus (etwa aus Videokameras) lassen sich teilweise regenerieren. Sie können sich zum Beispiel an Akku-Ladefirmen wenden.

www.batteriezentrale-muenchen.de
www.renica.de

Achtung:
Geräte mit eingebautem Akku (z.B. elektrische Zahnbürsten oder Bohrmaschinen) müssen Sie zum Giftmobil oder zu den Wertstoffhöfen bringen. Weitere Informationen finden Sie unter Elektrogeräte.

Rechtliche Hintergründe:
Seit 01. Dezember 2009 ist ein neues Batteriegesetz in Kraft getreten. Rücknahme- und Entsorgungsverantwortung für Altbatterien und Altakkumulatoren liegen grundsätzlich in den Händen der Hersteller, Importeure und Vertreiber. Neu ist die Einführung eines staatlichen Herstellerregisters.

Problematische Inhaltsstoffe:

Giftige Schwermetalle wie Blei (weitere Infos siehe Bleiakkus), Nickel, Cadmium‑Nickel, Silber‑Zink.

Vermeidungstipps:

Besser ist es, Geräte zu kaufen, die direkt ans Netz anschließbar sind. Damit Akkus ökologisch besser als Batterien abschneiden, müssen sie mindestens 300 mal aufgeladen werden. Vor dem Kauf von Geräten mit fest eingebauten Akkus sollte man fragen, ob das Gerät im Falle eines Akku‑Ausfalls vom Händler repariert wird. Übrigens: Mit Solarladegeräten können Sie Energie sparen!

Sachgerechter Umgang:
Die Lebensdauer eines Akkus wird verlängert, wenn sie niemals ganz entladen oder überladen werden. 

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Besitzer von Batterien (Privathaushalte) können diese auch in Schulen oder Geschäften (Fotoläden, Drogerien, Elektrofachgeschäfte, Kaufhäuser, Baumärkte) abgeben. Auf öffentlichem Grund gefundene Batterien (Wilde Entsorgung - Ablagerungen) werden über das Baureferat entsorgt.

Lithiumbatterien bitte vor Entsorgung wieder in die Original-Verkaufspackung geben oder vorsorglich die Batteriepole mit Klebestreifen isolieren.

Geräte mit nicht ausbaubaren Akkus zum Giftmobil oder Wertstoffhof bringen.

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